
Die Mass(k)enpsychose
Das Thema Masken ist passé – jedenfalls in den meisten Ländern Europas. Ist sie in ganz Europa Geschichte? Nein. Ein nicht so ganz kleines Volk in der Mitte Europas hält immer noch an den Masken fest.
und MAGAZIN für demokratische Kultur
und MAGAZIN für demokratische Kultur

Das Thema Masken ist passé – jedenfalls in den meisten Ländern Europas. Ist sie in ganz Europa Geschichte? Nein. Ein nicht so ganz kleines Volk in der Mitte Europas hält immer noch an den Masken fest.

Mit der Corona-Politik ist eine neue Ideologie entstanden, die alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringt. In seinem neuen Buch nimmt sie der Philosoph Gunnar Kaiser unter die Lupe. Er beschreibt ihre Grundelemente und erklärt, warum es sich um einen Kult handelt.

Das Sozialverhalten der Menschen hat sich in den letzten zwei Jahren drastisch verändert, dem vorgeblich Gemeinsamen unserer Gesellschaft wurde durch politisches Kalkül schwerer Schaden zugefügt. Welche Rolle spielten und spielen, und wem dienen sogenannte Extremismus-“Experten“?

Geht es aktuell um das Wohl der Gesellschaft oder handelt es sich um Erpressung? Camilla Hildebrandt hat sich mit Bürgerinnen und Bürgern unterhalten, die der Meinung sind: in Deutschland wird man erpresst sich impfen zu lassen. Hashtag: #ichlassemichnichterpressen

Das Sozialverhalten der Menschen hat sich in den letzten zwei Jahren drastisch verändert, das vorgeblich Gemeinsame unserer Gesellschaft ist für viele zerbrochen. Auf welcher Ebene können wir uns noch treffen, wohnen wir noch im selben Haus?

Die Corona-Maßnahmen haben die Kulturschaffenden hart getroffen. Besonders betroffen sind sogenannte Kleinkünstler. Während einige ihren Beruf gar nicht mehr ausüben, hangeln sich andere von Monat zu Monat. Und müssen noch darauf achten, möglichst nicht anzuecken.

Wie war die Massenpsychose wegen einer grippeähnlichen Erkrankung möglich? Wie kann eine Wiederholung von Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Impfnötigung verhindert werden? Es ist Zeit für eine schonungslose Analyse der Fehler und der Verantwortlichkeiten.

Die sozio-ökonomischen Strukturen befinden sich in einem maroden Zustand. Das haben die gesellschaftlichen Verwerfungen in Folge der Corona-Krise deutlich gemacht. Eine neue Genossenschaft will Abhilfe schaffen – mit diversen Projekten.

Ohne sachliche Basis predigt Karl Lauterbach unverdrossen Angst. Seine Manie hat sich für den dadurch nun gar zu ministeriellen Würden gekommen SPD-Mann auch ohne Zweifel bewährt. Doch die Impfbereitschaft in Deutschland nimmt trotzdem immer schneller ab.

Es ist schon wahr, dass die Bürger in den letzten zwei kranken Jahren wenig Anlass zum Lachen hatten. Doch wie der Volkmund weiß, ist Lachen die beste Medizin. Was eignete sich also besser zur Gesundung als Fastnachtszeit und Narren, die uns zum Lachen bringen?

Der französische Philosoph und Historiker Michel Foucault beschäftigte sich in seinen diskursanalytischen Berkeley-Vorlesungen des Jahres 1983 mit der im antiken Griechenland ausgeübten Praxis der freien Rede, der Idee der so genannten „Parrhesia“. Was waren in der Antike die Bedingungen und sozialen Regeln der freien Rede? Was hat sich seither daran geändert? Ist deren Ausübung in unserer Gesellschaftsordnung heute so noch gegeben?

In diesen Tagen, in denen kanadische Trucker das politische Zentrum ihres Landes erschüttern und selbst in verschlafenen deutschen Kleinstädten Menschen auf die Straßen gehen, bestätigt sich eine Binsenweisheit: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn ausgeklügelte Pläne können an der unberechenbaren Wirklichkeit scheitern. Und das ist gut so. Vor allem, wenn es sich dabei um Planspiele handelt wie etwa das „Lock Step-Szenario“.

Die neue SPD-Bundesministerin des Inneren und für Heimat Nancy Faeser, die sich noch im Juli 2021 in ihrer untadeligen Verfassungstreue gegen rechtsextreme Umtriebe mit einem Beitrag in der vom Verfassungsschatz (VVN-BdA) beobachtenden linksextremen Postille „Antifa“ hervortat, sah sich kürzlich genötigt nun auch alerte rechte Landesfürsten wie den Bayern Markus Söder zur Verfassungstreue zu gemahnen.

Der französische Philosoph und Historiker Michel Foucault beschäftigte sich in seinen diskursanalytischen Berkeley-Vorlesungen des Jahres 1983 mit der im antiken Griechenland ausgeübten Praxis der freien Rede, der Idee der so genannten „Parrhesia“. Was waren in der Antike die Bedingungen und sozialen Regeln der freien Rede? Was hat sich seither daran geändert? Ist deren Ausübung in unserer Gesellschaftsordnung heute so noch gegeben?

Dürfen Nichtgeimpfte im Unterschied zu Geimpften von bestimmten Einrichtungen ausgeschlossen werden? Erläuterungen zur Idee und Anwendung des allgemeinen Gleichheitssatzes nach Art. 3 Abs. 1 GG: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit”. So lautet der erste Satz in Art. 2 GG (Grundgesetz). Es gibt ein Recht auf den eigenen Körper. – Das Magazin veröffentlicht das Manuskript einer Rede, die am 9.1.2022 auf einer Veranstaltung der Offenen Gesellschaft Kurpfalz in Mannheim gehalten wurde.

Wer sich als Mitglied einer Gewerkschaft erhofft hatte, von selbiger unterstützt zu werden, falls die drohende Impfpflicht den eigenen Arbeitsplatz gefährdet, hoffte bislang vergeblich. Das soll sich nun ändern: Vor wenigen Tagen wurde die Good Governance Gewerkschaft (GGG) gegründet.

1963 veröffentlichte der französische Soziologe Jacques Ellul sein Werk «Propaganda». Nun wurde der Klassiker endlich auch ins Deutsche übersetzt. Es ist eine Analyse von erstaunlicher Aktualität, die Phänomene der gegenwärtigen Krise zu erklären vermag.

Immer mehr Menschen beginnen zu ahnen, dass es so nicht weitergehen kann. Die vielen Lockdowns, die kleinlichen Kontroll-Zwänge, das Stubenhockertum im Home-Office – das alles fühlt sich nicht wirklich nach einer lebenswerten Perspektive an. Das Leben hat gleichsam seine Farbe, seine Würze und seinen Geschmack verloren.

„Ehrenhaftigkeit, Einigkeit, Gemütlichkeit“, so der Wahlspruch der Landsmannschaft Afrania, deren schmissiges Mitglied Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) ist. Solch hehren Grundsätzen von Ehr’ und Anstand verpflichtet, nahm es also nicht Wunder, dass Strobl kürzlich schneidig feststellte: „Anständige Bürger beteiligen sich nicht an verbotenen Demonstrationen. Sie folgen auch Aufforderungen der Polizei und halten sich an Regeln.“ Was er damit aus der Gewissheit moralischer Überlegenheit zum Ausdruck zu bringen suchte, war nichts weniger als dass der Bürger seiner Gesinnung Gehorsam schulde.

Er zählt zu den bissigsten politischen Cartoonisten des Landes und spießt mit den sarkastischen Aperçus seiner Figuren schonungslos den Typus des modernen deutschen Spießbürgers auf: Nach „Merkelokratie (2020)“ präsentiert Bernd Zeller in seinem neuen Band dreiundneunzig Zeichnungen moralisierender deutscher Selbstgewissheit in pandemischen Zeiten.

Zu den Hauptopfern der großen Wellen-Pandemie zählt die Gastronomie. Die Branche steht angesichts beispielloser Herausforderungen vor dem Umbruch. Wie könnte in Zukunft sicheres und hygienisches Essengehen wieder möglich werden? Auf was müssen sich Restaurantbesucher in Zukunft einrichten?

Seit Monaten werden die Bürger des Landes tagtäglich bedrängt, sich eine Corona-Schutzimpfung verabreichen zu lassen. Doch in der öffentlichen Debatte hören sie sehr unterschiedliche Einschätzungen. Sei es die des Nobelpreisträgers und Virologen Luc Montagnier, der von „Impfwahnsinn“ spricht, sei es die eines Journalisten der „Welt“ , der im Interview mit Sahra Wagenknecht überzeugt ist, dass es bei der Impfung kaum ein Risiko gäbe. Wie soll man sich nun entscheiden? Welche Kriterien kommen in Betracht und wie könnte eine Annäherung der extremen Positionen gelingen?

Angesichts eines in der demokratischen Geschichte Deutschlands beispiellosen medialen Kollapses entschloss sich die unabhängige und überparteiliche Initiative 1bis19 – Für Grundrechte und Rechtsstaat e.V., der entgleisten Kommunikation ein Forum unabhängiger Stimmen der Vernunft zu geben. Am 25. Januar 2021 erschien der 1. Beitrag im 1bis19 - Magazin für demokratische Kultur. Der 175. Beitrag rekapituliert.

Was ist Solidarität heute? Der Philosoph Jürgen Habermas sah in ihr eine Art anderer Gerechtigkeit, die auf den Einzelnen als „Genosse“ eines „gemeinsamen Lebenszusammenhangs“ ziele. Seit Corona liegt die Solidarität gern in bestimmter politisch Munde, und wer beim Ruf des Kollektivs zaudert, hört neuerdings - ob jenseits von Salzach oder vom Rhein – totalitäre Töne wie die des französischen Staatspräsident Macron, der alle Zweifler zu „Unverantwortlichen“ erklärt, die „keine Bürger mehr seien“, und die man „bis zum Schluss piesacken“ solle. Bis zum Schluss?

Am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs mit seinem kühl inszenierten, scheinbaren Schlusssatz „One more thing“ auf der Macworld Konferenz in San Francisco das erste iPhone. Betrachtet man die Folgen dieses Augenblicks, durch den ein technisches Gerät binnen nur 15 Jahren geradezu zum Kontrollzentrum unseres individuellen menschlichen Daseins wurde, so wird man voll Neugierde in die Zukunft schauen, denn wie Astrid Lindgren einmal schrieb: „Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.“

Politik und Medien greifen gerne zur Manipulation. Sie täuschen, verwirren und lügen. Die Journalistin Miryam Muhm sieht darin eine Form der Hypnotisierung und führt in ihrem neuen Buch aus, wie sich diese auf die Gesellschaft auswirkt.

Unverzüglich. Wenn ich auf die Jahre zurückschaue, erinnere ich mich bestimmter Worte, die großen Einfluss auf mein Leben hatten. Oder: alternativlos. Heute überragt das Alternativlose meine Welt wie ein Gebirge.

Der französische Philosoph und Historiker Michel Foucault beschäftigte sich in seinen diskursanalytischen Berkeley-Vorlesungen des Jahres 1983 mit der im antiken Griechenland ausgeübten Praxis der freien Rede, der Idee der so genannten „Parrhesia“. Was waren in der Antike die Bedingungen und sozialen Regeln der freien Rede? Was hat sich seither daran geändert? Ist deren Ausübung in unserer Gesellschaftsordnung heute so noch gegeben?

Wenn die Psyche des Einzelnen analog zur Psyche seiner Gesellschaft steht, was können wir angesichts der Ereignisse der letzten zwanzig Monate dann daraus ableiten? Was verknüpft ein individuelles Trauma mit dem Kollektiv. Und – wo kommt es her? Nachfolgender Beitrag entstammt der Neuveröffentlichung „Die Würde des Ungeimpften“ (Tredition, 2021) von Tristan Nolting & Christopher Reusch.