
Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit
1bis19 unterstützt das „Bündnis Redefreiheit“: Unterzeichnen ab sofort möglich!
und MAGAZIN für demokratische Kultur
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1bis19 unterstützt das „Bündnis Redefreiheit“: Unterzeichnen ab sofort möglich!

Zwei 1bis19-Vorstandsmitglieder fanden den am 3. April hier veröffentlichten Artikel „Die Illusion des Heiligen Krieges“ von Douglas Rushkoff zu einseitig. Wir bringen deshalb einen weiteren Meinungsartikel zum Thema.

Die israelische Bevölkerung ist in der Unterstützung des Krieges nicht geschlossen. In einem Meinungsartikel fordert der jüdisch-US-amerikanische Autor, das Judentum als spirituelles statt als nationales Projekt wiederzuentdecken. 1bis19 druckt den gekürzten Text als Friedensbotschaft zu Ostern ab.

Am 14. März starb Jürgen Habermas. Er wird als Staatsphilosoph der Demokratie gefeiert. Doch sein Werk hat wesentlich dazu beigetragen, soziale und materielle Konflikte in moralische Fragen umzudeuten.

Strafbar- ein Cartoon von Bernd Zeller

Wenn „Satire-Künstler“ wie Philipp Ruch gegen die AfD oder andere Regierungskritiker „Kunst“ machen, dann lieben sie das Grundrecht der Kunstfreiheit. Denn um sie damit straffrei zu stellen, erweitern Gerichte gerade ihren Begriff der Kunst und ignorieren die Grundprinzipien rechtsstaatlicher Verfahren.

Nichts ist spannender als ein Abend bei den Omas … Ich wollte auch einmal eine sein.

Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind vorbei – und in den deutschen Medien macht sich Enttäuschung breit. Platz 6 im Medaillenspiegel, nur 7 Gold statt 12 vor vier Jahren. Journalisten fragen: Warum so schwach? Eine Spurensuche in Zeiten gesellschaftlichen Unbehagens.

Klarnamenpflicht - ein Cartoon von Bernd Zeller

Das von nur drei Personen angestrengte Volksbegehren „Stoppt Gendern in Hessen” stand vor großen Hürden und war trotzdem zu Beginn sehr erfolgreich. Was dann allerdings geschah, könnte man in ein Lehrbuch über die Funktionsweise „unserer Demokratie“ aufnehmen.

2023 startete in Hessen ein Volksbegehren „Stoppt Gendern in Hessen”. Bernd Fischer, einer der drei Initiatoren, begründet es sachlich und politisch. Er berichtet von diesem Experiment und zieht Schlussfolgerungen über den Zustand „unserer Demokratie“.

Die Haltungsformen der Nutztiere müssen in Deutschland deklariert und streng kontrolliert werden. Anders ist es bei denen der Menschen. Eine Analogie über die Unfreiheit.

Handlungszeit - ein Cartoon von Bernd Zeller

Wann hat die Auflösung und systematische Zerstörung der sprachlichen Begriffe begonnen? Zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz soll daran erinnert werden, dass die erste totale Sprachvernichtung in den Häftlingslagern stattfand.

Ein Neujahrsbrief 2026 von Johannes Kirnberger. Angesichts der vielen Themen, die die Menschen beschäftigen, lässt sich ...

Saisonales Fest Weihnachten - ein Cartoon von Bernd Zeller

Die Demokratie zerfällt – noch nicht in ihren formalen Strukturen, aber als freiheitlicher politischer Prozess. Eine politische Klasse eignet sie sich für eigene Besitzstandswahrung an und höhlt sie aus. Die Substanz der Demokratie kann man nur retten, wenn man sich wieder aktiv einmischt.

Der Traum von der intelligenten Maschine scheitert nicht nur an der schwierigen Einspeisung relevanten Wissens, sondern auch an der binären Computerlogik als solcher. Die Rechner können Wissen speichern, aber nicht intelligent sein. Trotzdem gelingt den Verkäufern der Bluff im allergrößten Maßstab: Ein Blick zurück und nach vorn.

Was heute „Feminismus“ genannt wird, das hat mit seinen emanzipativen Ursprüngen nichts mehr gemein. Machstrukturen werden nicht mehr infrage gestellt, sondern unter Missbrauch der Idee gefestigt – bis hin zur Militarisierung.

In ihrem Verordnungsentwurf zur „Chatkontrolle“ hat die EU-Kommission ihr Verständnis von den Grundrechten der EU-Bürger offenbart. Die Verordnung wird zwar erst einmal nicht umgesetzt, aber das Dokument lässt ahnen, wie die Kommission auch zukünftig mit den Grundrechten umgehen wird.

Carlos A. Gebauer, Rechtsanwalt, Publizist und Mitglied der Jury beim 1bis19-Preis für den „kreativsten“ Umgang mit den Grundrechten, begründete die Vergabe des Preises an das Deutsche Bundesverfassungsgericht mit fundamentalen handwerklichen Fehlern in der Corona-Rechtsprechung.

Zahlreiche Medien haben bereits über die 1bis19-Jahresveranstaltung 2025 mit der erstmaligen Verleihung des „Grundrechte-Preises“ berichtet. Es folgt ein Veranstaltungsbericht aus der Innenperspektive.

Der ehemalige Weimarer Familienrichter Christian Dettmar sollte auf der 1bis19-Jahresveranstaltung am 25.10. 25 in Köln einen Ehrenpreis erhalten. Aus rechtlichen Gründen konnte ihm der Preis nicht verliehen werden. Christian Dettmar wurde trotzdem gewürdigt.

Der 1bis19-Preis für den „kreativsten“ Umgang mit den Grundrechten geht an das Bundesverfassungsgericht. Volker Boehme-Nessler und Carlos Gebauer begründen die Wahl der Jury.

Das Ideal vom Widerspruch ist das des Helden, der inmitten einer schweigsamen Masse laut den Mund aufmacht, um gegen unerträgliche und übermächtige Verhältnisse zu protestieren. Doch es gibt auch den leisen Widerstand durch Witz, Beharrlichkeit und Eigensinn im Alltag.

Die Diskussion um die Frage, ob zuerst eine kompromisslose Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen-Politik notwendig ist oder doch zuerst ein versöhnliches Zugehen auf die Verantwortlichen, reißt nicht ab. Klar ist, die gesellschaftliche Spaltung soll überwunden werden. Der Autor nennt offene Fragen und konkrete Forderungen.

Den nationalen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit hat die saarländische Ministerpräsidentin dafür instrumentalisiert, ein kommendes AfD-Verbot in den Raum zu stellen, mit den suggestiven Worten: „Wir müssen die bundesrepublikanische Demokratie gegen verfassungsfeindliche Kräfte verteidigen – ge- und entschlossen. Und ja, dafür müssen im Zweifel auch jegliche Mittel, die die Verfassung bietet, vorbereitet werden“. Der Autor kommentiert die Demokratievergessenheit der SDP-Parteipolitikerin.

Der 1bis19-Preis für den kreativsten Umgang mit den Grundrechten wird jährlich denjenigen verliehen, die die Grund- und Freiheitsrechte unserer Einschätzung nach nicht angemessen respektieren.

Im Prolog eines populären Buches über „die Rebellen“ der Jenaer Frühromantik (erschienen 2022) findet sich plötzlich ein diskreditierender Absatz über die Rebellen der Corona-Jahre: Sie hätten (egoistisch) auf ihren individuellen Freiheiten bestanden. Johanna Eisele dokumentiert ihren Versuch einer Kontaktaufnahme und Diskussion mit der Autorin des Buches.

Landschaft und sozialer Raum werden von vielen geteilt. Es müssen also mehr als nur zwei sich gegenseitig ausschließende Stimmen zum selben Problem gehört werden, wenn man es verstehen und lösen will. Der Blick eines Büros für Landschaftskommunikation auf die „bipolare Störung“ des politischen Diskurses.