Gesellschaft

Sind wir jetzt Bettelmusikanten?

1bis19: Was passiert mit der europäischen Kulturnation Deutschland? Pataky: "Ich denke, es wird in Zukunft schlimmer sein als jetzt. Die Gelder werden gekürzt, die Theater-Ensembles. Viele werden sich freuen, wenn sie überhaupt etwas zu tun haben. Viele haben jetzt schon aufgehört Kunst und Musik zu machen. Ich sehe leider ganz schwarz. Ich komme ja ursprünglich aus Ungarn. In Budapest waren die Theater auch zu, aber nicht so früh wie in Deutschland und auch nicht so lange. Natürlich werden dort auch viele Fehler gemacht. Aber das Gefühl, das ich und die Kollegen hier bekommen - ihr seid überhaupt nichts wert - das passiert in Ungarn nicht. Und das ist erschreckend, weil Ungarn viel weniger Einwohner und weniger Geld für Kultur hat. Dass das ausgerechnet in Deutschland so schlimm wird, hätte ich nicht gedacht…
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Katapultiert Corona uns in eine neue Epoche?

Alle Jahre wieder stellen sich der Menschheit existenzielle Fragen, die von einer menschlichen Krise ausgehen. Ich schreibe hier bewusst und ohne Wertung von einer „menschlichen Krise“ und nicht von einer „menschengemachten Krise“. Ich persönlich habe Folgendes für mich erkannt. Gesamtgesellschaftlich lässt sich derzeit ein Abwärtstrend feststellen: Weg von der Toleranz hin zur Bildung von Fronten, die sich immer weiter voneinander entfernen. Die Ursache für die soziale Spaltung liegt jedoch nicht am Virus selbst. Vielmehr lässt sich ein Krieg gegen das Unsichtbare generell konstatieren, der sich nur durch die Angst vor dem Virus hat instrumentalisieren lassen…
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Warum Eltern die Wirkung der C-19 Maßnahmen in den Schulen unterschätzen: Versuch über die Missbräuchlichkeit der Maßnahmenschulverordnung.

Wie wirkt sich der Maßnahmen-Alltag an den Schulen auf die Entwicklung kindlicher Selbstbestimmtheit aus? Stecken die Lernenden besser weg, was selbst die Lehrenden in schwere Konflikte zu stürzen vermag? Ein einfacher Abgleich zeigt, dass Abstriche nicht nur aus den Nasen der Kinder, sondern auch bei den elementaren Grundsätzen der Pädagogik gemacht werden.
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Unterworfene Insel

Auf Fuerteventura liegt nicht ein COVID-Patient in der Klinik, dafür die Wirtschaft in Folge der Lockdowns am Boden. Trotzdem hält die Zentralregierung in Madrid harte Restriktionen aufrecht. Protest regt sich dennoch keiner. Die Stimmung unter den Einwohnern ist endzeitlich.
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Noch mehr Regeln in unserem Regelstaat? – Schule und Bildung

Beitragsreihe: WIE GEHT ES WEITER? „Mein Eindruck war“, sagt die Mutter der neunjährigen Marie, „dass die Lehrer mich über mein Kind erziehen wollten.“ Wer die Regeln nicht akzeptiert, wird ausgeschlossen, ganz gleich, ob die Regeln sinnvoll, richtig oder schlicht sinnlos sind. „Regeln zählen mehr als die Integration in die Schulgemeinschaft,“ sagt ihre Mutter. Da Marie es ablehnt, weiterhin Tests zu machen, wurde sie im Juni 2021 seitens der Schule vom Unterricht ausgeschlossen. Sie darf sie nicht mehr betreten, bis sie einen negativen Corona-Test vorweisen kann. Der Therapeut diagnostiziert, Marie sei sehr verunsichert und gestresst, müsse sich neu finden...
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Wie ich Frieden mit der AfD schloss

Gast-Kommentar von Sarah Stern. 
 Stern lebt in der Nähe von Dresden, ist Mutter zweier Kinder und im medizinisch-sozialen Bereich tätig. „Wir alle sind voller Emotionen und täten gut daran, den Dingen mit Demut und einem offenen Geist zu begegnen.“


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Ärzte unter Generalverdacht?

Am 26. April 2021 erhielt die Anwältin des Arztes Dr. Paul Brandenburg folgende Mitteilung der zuständigen Berliner Staatsanwältin: »Das gegen Ihren Mandanten geführte Ermittlungsverfahren habe ich gemäß §170 Abs. 2 StPO eingestellt.« Damit wurde nach fast vier Monaten eine Ermittlungsakte geschlossen, die den Tatvorwurf »Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse« beinhaltet und an kafkaesken Absurditäten kaum zu überbieten ist. Was war passiert?
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Das unersättliche Über-Ich – oder warum man sich nicht impfen lassen sollte, nur um seine Rechte wiederzubekommen.

Sigmund Freuds Erkenntnisse über Wahn und Über-Ich sind von unschätzbarem Wert, möchte man die heutige Situation einschätzen und außerdem das Richtige tun. Bis jetzt hatte die Regel gegolten, dass man sich nur aus medizinischen Indikationen impfen lässt, und nicht, weil man endlich wieder reisen oder in den Biergarten möchte. So weit so gut, jeder weiß aber, dass man das Leben nicht meistert, wenn man allzu starr an seinen Prinzipien festhält, denn wer starr ist, zerbricht irgendwann...
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Gibt es eine Pandemie? Dr. Kustermann bezweifelt das

"Wir haben keine Coronakrise, sondern eine Maßnahmenkrise!", sagt der Zahnarzt Dr. Georg Kustermann aus Kolbermoor in einem YouTube-Video vom 24. April, das Aufsehen erregte. Hat es die Pandemie möglicherweise nicht gegeben? War sie nur eine Massenpsychose? Die diplomatische Antwort lautet: „das kommt darauf an“. Es kommt nämlich darauf an, wie man „Pandemie“ definiert. Und es ist zu klären, ob eine andere Pandemiedefinition sinnvoller wäre. Gast-Kommentar von Dr. Christian Steidl
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Restrisiko

Das Restrisiko zu sterben, ist erstaunlich hoch, wenn man die Sache vom Ende her denkt. Bis an die technische Moderne heran bestimmte im Bewußtsein der Menschen weitestgehend der Zufall den Tod. Der Zufall war zugleich Trost und hieß Gott.
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Sag mir wo du stehst in Sachen Corona – und ich sage dir, was du bist.

Am 1. Mai abends in Berlin-Neukölln: 10 Einsatzwagen der Polizei mit Blaulicht donnern durch die Fuldastraße. Zugleich laufen hunderte, vor allem junge Menschen mehr oder weniger zielstrebig durch den Kiez. Eher Richtung Sonnenallee, um sich einen Kampf mit „den Bullen“ zu liefern, Flaschen zu werfen, Autos anzuzünden? Oder doch lieber langsam in Richtung Görlitzer Park, um da friedlich einen Joint zu rauchen mit ein paar tausend anderen gegen Wohnungsnot, Verdrängung und Neoliberalismus zu demonstrieren...
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Mutter, Kind und unsere „neue“ Realität

„Mama, warum willst du nicht, dass ich mich testen lasse?“ Es ist Dienstag nach den Osterferien. Gerade noch rechtzeitig habe ich es geschafft, meine Tochter pünktlich aus der Schule abzuholen. Ich komme direkt aus Berlin. Spontan war ich am Morgen zum Reichstag gefahren, um Frau Merkel und Co. davon abzuhalten, das neu modifizierte Infektionsschutzgesetz durch den Bundestag zu jagen....
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Immer nur die anderen. Der Lockdown-Moralismus ist die eigentliche Pest in diesem Land.

Jetzt hat es auch mein eigener Vater gemacht. Mich als Corona-Leugnerin und „Querdenkerin“ beschimpft. Der Grund: Ich halte nichts von Reiseverboten in Länder, die weniger Corona-Fälle als wir und funktionierende Gesundheitssysteme haben, und ich halte auch nichts davon, Rückkehrer aus solchen Gebieten, die allesamt getestet, ohne Symptome und mit FFP2-Masken ausgerüstet im Flugzeug sitzen, danach in Quarantäne zu schicken, obwohl sie sich wahrscheinlich hundertfach eher hier in Deutschland im öffentlichen Nahverkehr oder im Supermarkt anstecken könnten...
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Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu. Nicht einmal einem Kind

Sehr geehrte Ministerpräsidenten, liebe Bundeskanzlerin. Sie haben Tests für unsere Kinder angeordnet. Auch für die ganz Kleinen. Um die Ausbreitung des Coronavirus an Schulen zu verhindern. So weit, so gut. Die Tests sollen in der Schule durchgeführt werden. Ich mach da nicht mit. Zu welchen Orten haben wir die Schulen nur gemacht? Verbotsschilder, Maskenpflicht, Abstandsregeln und nun auch noch der regelmäßige Corona-Test in der Schule. Was lernen unsere Kinder da...
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Dante liegt in Italien immer in der Luft

Ich weiß nicht, welche Zukunft mein Land hat, aber eines ist gewiss, Italiens Horizont ist düster, wenn wir so weitermachen. Denn meine Landsleute gewöhnen sich an diese Situation, an die staatliche Alimentierung, an die „reddito di cittadinanza“, ein "Staatsbürgerschaftseinkommen". Die große Verlockung heißt Wohlfahrtsstaat, der weder Leistung befördert noch sie anerkennt. In diesem Staat erhalten viele wenig und dieser Staat schafft ein Mittelmaß. Ohne Ideen und ohne Ideale...
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#allesdichtmachen oder das Glück der anderen

Was hat die Suche nach sich selbst, das große Lebensziel unserer Zeit, nämlich mit sich im Reinen zu sein mit Corona zu tun? Beziehungsweise damit, was aus diesem Virus entstanden ist: Einer unendlichen Schlacht von Meinungen und Einstellungen, so erbittert geführt, dass es sämtliche Beziehungen wenn nicht zu zerstören, doch ernsthaft zu belasten droht. Unsere Beziehungen zu Arbeitskollegen, Freunden, Familie, aber auch zu öffentlichen Personen, so z.B. zu den Schauspielern, die sich in der Aktion „#dichtmachen“ mit den Maßnahmen...
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Überlegungen zum Danach

Aus gesellschaftlicher Perspektive stelle ich mir seit Monaten folgende Frage: wie wird es nach Beendigung der „Epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ mit unserer Gesellschaft weitergehen? Werden wir nahtlos da weitermachen, wo es im Februar 2020 begann? Wie wird der Polizist, der qua seines Amtes und der Verfügung durch die Regierung Privatwohnungen kontrolliert, Gastronomen und Unternehmer, die ihrer Arbeit nachkommen wollten, mit horrenden Geldstrafen belegt hat, Masken-Verweigerer verfolgt und abgeführt hat...
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Warum können wir eigentlich nicht miteinander sprechen?

Wie konnte das passieren? Wie konnte es soweit kommen, dass viele, viele Menschen (und nicht die schlechtesten) den Verstand verlieren? Das fragen wir uns jetzt, die Wenigen, die von sich glauben, sie hätten ihn noch. Ich brauche nicht alles aufzuzählen, was in den letzten Monaten daran zweifeln ließ, ob die, die irrationale Maßnahmen anordnen, ausführen, durchsetzen oder mitmachen, noch bei Trost sind. Jeder weiß, oder sollte wissen, was ich meine, denn die Welt ist aus den Fugen, die Fälle sind bekannt...
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Pressemeldung zur Unternehmerversammlung vom 10. April 2021

Die Unternehmerinitiative Wir stehen Zusammen veranstaltete am 10. April 2021 eine Versammlung zum Abgleich der Interessen und Haltung zu den Corona-Maßnahmen sowie einer Abstimmung von Gegenmaßnahmen. Versammelt waren Unternehmer aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen. Es herrscht breiter Konsens darüber...
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Ich habe einen öffentlichen Beruf – ein Problem?

Ich äußere mich hier anonym. Weil ich einen öffentlichen Beruf habe. Nehmen wir mal an, dass ich Schauspielerin bin. Und mein Agent mir abgeraten hat: „Auf keinen Fall äußerst du dich kritisch zu den Corona-Maßnahmen. Dann denken die Leute, du nimmst das Virus nicht ernst. Und steckst sie an. Oder du bist asozial. Und rechts.“
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Wie geht es weiter an unseren Schulen?

Einer meiner Schüler sagte die Tage zu mir: „Irgendwie hat unsere Schule ihr Konzept verloren.“ In Gedanken stelle ich diese Aussage meinen Kolleginnen vor. Gehe den möglichen Diskurs durch und befürchte, dass es auf Folgendes hinausläuft: „Die Kinder haben Schulzeit verloren, es gibt Nachholbedarf, wir müssen den Stoff vermittelt bekommen“. Supervision? Schulterzucken, Lächeln: „Corona?“ „Oh, vergessen!“ Gut, dass es Ironie gibt…
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