
1bis19-Preis für den kreativsten Umgang mit den Grundrechten 2026
Nach der großen Resonanz in 2025 verleiht unser Verein auch in diesem Jahr den Preis für die "kreativste" Auslegung der Grundrechte. Ab sofort kann jeder Vorschläge einreichen...
und MAGAZIN für demokratische Kultur
und MAGAZIN für demokratische Kultur

Nach der großen Resonanz in 2025 verleiht unser Verein auch in diesem Jahr den Preis für die "kreativste" Auslegung der Grundrechte. Ab sofort kann jeder Vorschläge einreichen...

Der Kabarettist Uwe Steimle steht unter dem Verdacht, auf einer AfD-Veranstaltung Ende Juli 2026 den öffentlichen Frieden durch Androhung von Straftaten gestört zu haben. Dabei wollte er doch nur ein paar steinalte Pointen recyceln …

Über Neuerscheinungen ständiger 1bis19-Autoren soll im Magazin zuverlässig informiert werden. Die Redaktion veröffentlicht daher einen Auszug aus Katja Leyhausens Analyse der Corona-Gesellschaft – um so mehr, als die Initiative 1bis19 darin selbst ein wichtiger Protagonist ist, und u.a. mit Texten aus dem 1bis19-Magazin.

Glaubwürdigkeitssicherung - ein Cartoon von Bernd Zeller

Wer Widerstand wirksam üben will, sollte weder sich selbst überfordern noch seine Umgebung sinnlos brüskieren. Kreatives und effektives politisches Handeln stellt sich ein, wenn man sich über die komplexen Bedingungen des eigenen Handelns klar wird. Das war der Impulsvortrag von Kenneth Anders zum 1bis19-Workshop über „laute und leise“ Formen des Widerstands.

Am 27. April war der Wirtschaftsjournalist und Blogger Norbert Häring online bei 1bis19 zu Gast, um mit uns über den Gegenstand seines neuen Buchs zu diskutieren – „den Wahrheitskomplex“, der finanziell hochgerüstet wird, um ein Informations- und Meinungsmonopol des Staates durchzusetzen. Wir veröffentlichen eine Rezension.

Ehrliches Interview - ein Cartoon von Bernd Zeller

Jimmy Gerum von „Leuchtturm ARD“ sprach am 23.03.2026 in einer Zoom-Konferenz mit Mitgliedern des Vereins 1bis19 über die Möglichkeiten, gemeinsame Arbeitsebenen in einem „TEAM Meinungsvielfalt“ zu bilden.

„Der Staatsverrat“, veröffentlicht 2025 in der Achgut-Edition unter Mitarbeit des bekannten Arztes und Autors Gunter Frank, ist ein Buch für Fans. Es erfüllt zwar den hochgesteckten Anspruch, den Verrat ideologiegeschichtlich zu erklären, nicht. Trotzdem sollte man das Buch konsultieren.

Mit der neuen TTPA-Verordnung will die EU künftig „politische Werbung“ hart verfolgen, die geeignet ist, das Ergebnis einer Wahl zu beeinflussen. Das ist ein weiteres Instrument zur Verfolgung missliebiger Redaktionen und Medienhäuser – und die reine Willkür. Denn jede öffentliche politische Aussage ist geeignet, das Ergebnis einer Wahl zu beeinflussen; jede Aussage kann daher als „politische Werbung“ denunziert werden. Statt das Grundgesetz zu schützen, hat die Bundesregierung eilfertig bereits einen Gesetzesentwurf eingebracht.

Die generative KI wird unsere menschliche Kreativität zerstören, lautet eines der Argumente gegen sie. Denn ihre Produkte sind so perfekt, dass sie uns entmutigt. Doch die lebendige Erfahrung spricht gegen diese Dystopie. Der Autor gibt uns eine Hoffnung als Weihnachtsgeschenk.

Wehrhaft - ein Cartoon von Bernd Zeller.

Wer sich als liberal versteht, hegt ein gewisses Maß an Misstrauen gegenüber autoritären Instanzen. Der gesellschaftspolitische Alltag der Gegenwart hat sich von diesem Grundsatz weit entfernt. Das veranschaulicht Markus Vahlefeld in seinem neuen Buch – und deckt dabei zahlreiche Widersprüche auf.

Eskalation - ein Cartoon von Bernd Zeller.

Kriegsbereitschaftsförderer:in (m/w/d), Narrativreiniger:in (m/w/d) … Zum Tag der Arbeit am heutigen 1. Mai stellt der Autor Berufsbilder vor, die in Zukunft garantiert systemrelevant sein werden.

Die aktuelle Enthüllung, der BND habe schon vor fünf Jahren vom LabLeak des SARS-CoV-2 gewusst, ist für die informierten Kritiker der Corona-Politik kaum eine. Um so erstaunlicher ist es, dass sie im Zuge der „Enthüllungen“ wieder bereit sind, solchen Institutionen wie dem RKI oder BND und ihren geleakten Dokumenten den Status fragloser Wissensautoritäten zu verleihen. Dabei gilt es doch, das neue Narrativ „Biowaffe“ zu verstehen.

Öffentliche Bibliotheken haben in Deutschland politische Neutralität sowie Meinungs- und Informationsfreiheit zu garantieren. Trotzdem hat der Berufsverband der Bibliothekare einen sechsköpfigen „Expert*innenzirkel Medien an den Rändern“ eingerichtet, der Indexlisten unerwünschter Bücher erstellt. Seitdem sind deutsche Bibliothekare damit beschäftigt, Warnhinweise auf Büchern anzubringen, die die Leser vor „umstrittenen“ Inhalten schützen sollen. Eine passionierte Leserin wünscht sich mehr davon!

Hatten wir in den ersten acht Monaten der Corona-Pandemie ein Maximum oder ein Minimum im Sterbegeschehen? Wir verlassen die emotional aufgeladenen Schlagzeilen und wenden uns den nüchternen Zahlen des Statistischen Bundesamts zu. Die Ergebnisse der kritischen Überprüfung und die Reaktion des Amtes auf sachliche Kritik sind enttäuschend.

„Eine Zensurabsicht liegt der Aktion fern“, heißt es seit 1991 in der Satzung der Aktion Unwort des Jahres. Aber während früher meistens sprachliche Missgriffe und Verfehlungen im öffentlichen Auftritt von Großbänkern, Managern und Spitzenpolitikern kritisiert wurden, werden heute systematisch Alltags-Sprachgebräuche kriminalisiert und folglich doch zensiert. Die 2024er Wahl von biodeutsch ist ein trauriges Beispiel dieser trotzdem nicht ganz neuen Praxis. Den guten Gebrauch des Wortes reservieren die Experten für sich. Die Autorin beginnt hier eine sprach- und diskursanalytische Serie zur Unwort-Aktion.

Gesellschaftliche Krisen sind die Stunde der Karikaturisten. Das hat sich während der Corona-Zeit ein weiteres Mal bewahrheitet. In den letzten zweieinhalb Jahren ist eine bunte Szene entstanden.

Der Kabarettist und Schauspieler Uwe Steimle war früher eine Person des Zeitgeschehens. Dann wurde er unsanft aus dem Mainstream verdrängt. Nun feiert er in den alternativen Medien ein gelungenes Comeback, das kritischen Künstlern Mut machen dürfte.

Die Leitmedien sollten eigentlich die politische Macht einhegen, tun aber seit Jahren genau das Gegenteil. In seinem neuen Buch «Recherchieren» zeigt der Politikwissenschaftler Patrik Baab, wie Kritik und Kontrolle von Eliten wieder in den Mittelpunkt journalistischer Arbeit rücken können – und folgte dabei den Kerngedanken der Aufklärung.

Es gab einmal eine Zeit in diesem Land, in der waren die Wissenschaft und der Wissenschaftsjournalismus frei. Zumindest freier, als sie es jetzt sind. Denn der SZ-Artikel der Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2022, Christina Berndt, markiert einen neuen traurigen Tiefpunkt einer apodiktischen und leider speziell deutschen Corona-ist-der-unsichtbare-Feind-Ideologie. Eine Antwort an Christina Berndt.

Die kabarettistische Kunstform zielt ihrem Grundverständnis nach auf die Reichen und Mächtigen ab. Sie überspitzt und polemisiert. Doch spätestens seit der Corona-Krise müssen Kabarettisten bei bestimmten Themen jedes Wort auf die Goldwaage legen, wenn sie ihre Kariere nicht gefährden wollen.

„Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, dass die Zuschauer dir vertrauen..“, so schrieb es Hans-Joachim Friedrichs dem Berufsstand des Journalismus einst ins Stammbuch.

Am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs mit seinem kühl inszenierten, scheinbaren Schlusssatz „One more thing“ auf der Macworld Konferenz in San Francisco das erste iPhone. Betrachtet man die Folgen dieses Augenblicks, durch den ein technisches Gerät binnen nur 15 Jahren geradezu zum Kontrollzentrum unseres individuellen menschlichen Daseins wurde, so wird man voll Neugierde in die Zukunft schauen, denn wie Astrid Lindgren einmal schrieb: „Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.“

Der Kabarettist Mathias Richling ist einer der wenigen seiner Zunft, die die Corona-Maßnahmen kritisieren. Was ihn stört, lässt sich in seinem neuen Buch nachlesen. Es ist eine scharfsinnige wie witzige Bestandsaufnahme einer Gesellschaft, die den Boden der Demokratie allmählich verlässt.

Je länger die Corona-Krise währt, desto vehementer artikuliert sich gesellschaftlicher Widerstand gegen die herrschenden Eliten. In seinem neuen Buch versucht der ehemalige Kanzleramtsberater und Top-Manager Hans-Christian Lange, die Ursachen zu benennen.

Aldous Huxley schrieb 1946, „Der Glaube an eine größere und bessere Zukunft ist einer der mächtigsten Feinde gegenwärtiger Freiheit.“ Doch lassen Sie sich davon nicht schrecken und hören Sie mit uns hinein in die so nahe, bessere Zukunft, die uns streng geheime, neuen Features kommender Smartphone-Gadgets präsentiert mit ihren atemberaubenden Tools für den Goldstandard der Zukunft: unsere Gesundheits- und Krankheitsdaten.

Die Berichterstattung der letzten 18 Monate war alles andere als objektiv. Anstatt Öffentlichkeit herzustellen und alle Meinungen in der Gesellschaft abzubilden, haben die Leitmedien der Corona-Politik den Rücken gestärkt. Der Publizist Marcus Klöckner bezeichnet diese Art der Presse-Arbeit als „Zombie-Journalismus“ – und kann das mit einer scharfsinnigen Analyse von Fallbeispielen belegen.