1bis19 - Solidarität 2022 - Oder wie sie aktuell missbraucht wird

Solidarität 2022 – Oder wie sie aktuell missbraucht wird

Was ist Solidarität heute? Der Philosoph Jürgen Habermas sah in ihr eine Art anderer Gerechtigkeit, die auf den Einzelnen als „Genosse“ eines „gemeinsamen Lebenszusammenhangs“ ziele. Seit Corona liegt die Solidarität gern in bestimmter politisch Munde, und wer beim Ruf des Kollektivs zaudert, hört neuerdings - ob jenseits von Salzach oder vom Rhein – totalitäre Töne wie die des französischen Staatspräsident Macron, der alle Zweifler zu „Unverantwortlichen“ erklärt, die „keine Bürger mehr seien“, und die man „bis zum Schluss piesacken“ solle. Bis zum Schluss?

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Von Sitzordnungen und Denkordnungen

Von Sitzordnungen und Denkordnungen

Die politischen Ereignisse der vergangenen zwei Jahre haben bei zahllosen Menschen in Deutschland zu einer tiefgreifenden Verschiebung ihrer Selbstverortung in einem grundsätzlich als dualistisch interpretierten politischen Koordinatensystem geführt. Angesichts der neuen alten linken Lust am autoritären Obrigkeitsstaat wollen die dualistischen Konnotationen von rechts und links nicht mehr taugen.

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1bis19 - Präsentation des iPhone 15 (Teil II)

Präsentation des iPhone 15 (Teil II)

Am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs mit seinem kühl inszenierten, scheinbaren Schlusssatz „One more thing“ auf der Macworld Konferenz in San Francisco das erste iPhone. Betrachtet man die Folgen dieses Augenblicks, durch den ein technisches Gerät binnen nur 15 Jahren geradezu zum Kontrollzentrum unseres individuellen menschlichen Daseins wurde, so wird man voll Neugierde in die Zukunft schauen, denn wie Astrid Lindgren einmal schrieb: „Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.“

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Jahreswechsel-Nachlese mit Segelschiff

Weihnachten ist die Zeit der Einkehr. Gesprächsfetzen der letzten Monate tauchen wieder auf, und ich ziehe den Schluss: Ich habe nie so deutlich erfahren wie in diesen Pandemiezeiten, dass Menschen völlig mit dem übereinstimmen, was sie an Medien konsumieren. Sie sind Menschen in ihrer Wirklichkeit wie ich ein Mensch bin in der Wirklichkeit meiner Familie, Freunde und Mitstreiter – unserer Gespräche, Informationsportale, Quellen- und Medienkritik. Alles, was folgt, hat sich genau so zugetragen. Nur die Verallgemeinerungen füge ich hinzu:

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Vergleich fatale Impfnebenwirkungen

Daten zu Impfnebenwirkungen mit fatalem Ausgang der COVID-19-Impfstoffe ein Jahr nach ihrer Einführung

Ein Peer-Group-Vergleich der gemeldeten Impfnebenwirkungs-Verdachtsfälle unterschiedlicher Impfstoffe gegen verschiedene virale Erkrankungen der Datenbank der WHO (vigiaccess.org), speziell mit Fokus auf sogenannte fatale, also tödliche Ausgänge sowie Aborte und Totgeburten, stützt die These, dass es sich bei den seit einem Jahr verabreichten COVID-19-Impfstoffen um die tödlichsten jemals verabreichten Massenimpfstoffe in der neueren Geschichte der Medizin handeln könnte.

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Journalismus ist nicht umsonst.

Lisa Fitz im Kurhaus Bad Griesbach 2018

Der Fall Lisa Fitz

Die Kabarettistin Lisa Fitz hatte in ihrem Beitrag zur abendlichen Sendung „Spätschicht – Die Comedy Bühne“ des SWR unter anderem geäußert, dass der beschlossene EU-Fond für die Toten von Corona-Schutzimpfungen für 5000 Menschen zu spät käme. Daraufhin wurde die Sendung aus der ARD-Mediathek entfernt und durfte auch im Sender 3sat nicht wiederholt werden. Wie ist der Vorgang rechtlich zu bewerten?

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Parrhesia – das riskante Spiel der Wahrsprecher im Alten Griechenland (Teil I/III)

Der französische Philosoph und Historiker Michel Foucault beschäftigte sich in seinen diskursanalytischen Berkeley-Vorlesungen des Jahres 1983 mit der im antiken Griechenland ausgeübten Praxis der freien Rede, der Idee der so genannten „Parrhesia“. Was waren in der Antike die Bedingungen und sozialen Regeln der freien Rede? Was hat sich seither daran geändert? Ist deren Ausübung in unserer Gesellschaftsordnung heute so noch gegeben?

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1bis19 - Kollektives Trauma

Kollektives Trauma

Wenn die Psyche des Einzelnen analog zur Psyche seiner Gesellschaft steht, was können wir angesichts der Ereignisse der letzten zwanzig Monate dann daraus ableiten? Was verknüpft ein individuelles Trauma mit dem Kollektiv. Und – wo kommt es her? Nachfolgender Beitrag entstammt der Neuveröffentlichung „Die Würde des Ungeimpften“ (Tredition, 2021) von Tristan Nolting & Christopher Reusch.

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Journalismus ist nicht umsonst.

1bis19 - Zur Verfassungsmäßigkeit einer allgemeinen Impfpflicht

Zur Verfassungsmäßigkeit einer allgemeinen Impfpflicht

Ein zentrales Argument zur Impfpflicht gegen Covid-19-Erkrankungen lautet: Die Impfpflicht sei zum Schutz des Lebens der anderen erforderlich. Im vorliegenden Text prüft der Autor zwei in diesem Zusammenhang vorgetragene zentrale Thesen, wonach erstens jeder Geimpfte das Leben anderer mehr schütze als jeder Nichtgeimpfte, und zweitens Nichtgeimpfte das Leben anderer nur schützen könnten, indem sie sich impfen ließen.

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1bis19 Letztgewissheit

Letztgewissheit

In den „Selbstbetrachtungen“ des römischen Kaisers und Stoikers Marcel Aurel findet sich die Feststellung, „Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.“ Kann der moderne Mensch sich damit heute noch zufriedengeben? Hat er nicht zumindest Anspruch darauf, dass ihm die Politik, oder besser noch: eine Institution des Staates, Wahrheit, ja Letztgewissheit verschafft?

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1bis19 Adventskalender allesdichtmachen 24

Vierundzwanzigster Dezember 2021

„.....meine Hochachtung für Ihren Mut und Ihre Standfestigkeit! (...) „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ Johann Wolfgang von Goethe“ *

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1bis19 - Weihnachten unter Acryl

Weihnachten unter Acryl

Den Redakteuren der Süddeutschen Zeitung gruselte, gäbe sich doch RKI-Chef Lothar Wieler „für gewöhnlich... eher nüchtern“, als er dem Lande prophezeite, „Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern“. Wie sollen wir, nein: wie dürfen wir, fragt sich der Autor bang, unter diesen Umständen überhaupt das Weihnachtsfest feiern?

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Journalismus ist nicht umsonst.

1bis19 Adventskalender allesdichtmachen 22

Zweiundzwanzigster Dezember 2021

„Es ist ungeheuer wichtig, dass mehr Menschen sich bewusst werden, dass hier etwas grundlegend falsch läuft und unendlich viel vermeidbares Leid geschieht. Trotz der ebenso massiven wie unangemessenen Angriffe auf die Aktion halte ich den ironisch-affirmierenden, beinahe Sokratischen Zugriff auf das Thema in dem verengten und verminten Debattenraum, den wir haben, für einen sehr gelungenen Weg, den Diskurs aufzubrechen und die bitter nötige Reflexion im Sinne des Kantischen sapere aude anzustoßen. (...) Sie tun mit diesem Aufklärungs-Projekt etwas zutiefst Humanitäres...“*

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