
Demokratiegefährder*Innen*X
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und MAGAZIN für demokratische Kultur
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Deutsche Politik, öffentliche rechtliche Medien und seriöse Leitmedien bestätigen, im Lande wurden nie dagewesene Fortschritte erzielt! Deutschland wird immer gesünder, gerechter, vielfältiger und solidarischer. Die beispiellosen Erfolge Dank der Verfügbarkeit des “vollen Instrumentenkasten” (Ministerpräsident W. Kretschmann, Grüne) im Viralbereich sollen als nächstes nun zur Ausmerzung jeglicher Diskrimierung führen.

Politik gestaltet unser Gemeinwesen und eröffnet Räume zur Entfaltung der vielschichtigen Potentiale unserer Gesellschaft. Das Ziel ist unser aller Wohlergehen. Oder zieht sie sich doch nur immer neue Kundschaft für ihr Politikmarketing heran? Was ist der Preis?

„In Berlin ist alles wieder normal, die Leute strömen in die Cafés, es gibt Open-Air-Kino, zig Konzerte, und nur in Bussen und Bahnen muss noch Maske getragen werden“, erzählt mir eine gute Freundin. Das Leben ist also wieder normal. Normal?

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Die Fassade liberaler Demokratien bröckelt. Auch in westlichen Staaten hat sich ein politisches System etabliert, das der 2015 verstorbene US-amerikanische Politikwissenschaftler Sheldon S. Wolin als umgekehrten Totalitarismus bezeichnet. In seinem gleichnamigen Werk beschreibt er, inwiefern sich jener von seiner klassischen Form unterscheidet.

In der Odyssee erzählt uns Homer, dass sein durch Welt und Meere irrender Held unter die Phäaken geriet. All zu viel ist von diesem Volk nicht bekannt, außer dass es genussliebend und von Gütern des Lebens überreich gesegnet war und - den Meeresgott und „Erderschütterer“ Poseidon verärgern konnte.

Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht hat nicht nur die irritierenden Grundlagen dieser Entscheidung verdeutlicht, sondern illustrierte einen sich herausgebildet habenden, gravierenden Mangel des Ideenkonstrukts der Gewaltenteilung in unserer Verfassung.

Es gab einmal eine Zeit in diesem Land, in der waren die Wissenschaft und der Wissenschaftsjournalismus frei. Zumindest freier, als sie es jetzt sind. Denn der SZ-Artikel der Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2022, Christina Berndt, markiert einen neuen traurigen Tiefpunkt einer apodiktischen und leider speziell deutschen Corona-ist-der-unsichtbare-Feind-Ideologie. Eine Antwort an Christina Berndt.

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„Das Ich hat eine verrückte Welt zu bewältigen, und darum benimmt es sich verrückt.“ Albert Bourla, der CEO von Pfizer, gewährte bei einem Vortrag Anfang 2018 Einblick in neue medizinisch-pharmazeutische Forschungen, mit deren Hilfe man künftig das Patientenverhalten besser beherrschen und kontrollieren könnte.

Das Schlimmste ist, dass man nicht richtig hinsieht. Alles erscheint irgendwann absehbar, die Gegenstände haben ihren festen Platz und das Geschehen geht seinen unabdinglichen Gang.

Grün Sein ist moralisch, beispielgebend und anständig. Wer Grün denkt, denkt richtig, lebt richtig und ist von nachhaltig guter Gesinnung. Grün Sein ist Religion. Was soll dann eine Demonstration „Gegen grünes Gaga“?

Gewiss ist, dass die bedrohlichen Exzesse der Corona-Politik tiefgreifende gesellschaftliche Verwerfungen und die Mobilisierung zahlreicher bis dato weitgehend konformer Bürger ausgelöst haben. Wie aber lässt sich der Widerstand dieser heterogenen Gruppe in ihrem über tradierte politische Lager und Parteigrenze hinausreichenden Protest bündeln, welche Entwicklungen zeichnen sich ab?

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Die kabarettistische Kunstform zielt ihrem Grundverständnis nach auf die Reichen und Mächtigen ab. Sie überspitzt und polemisiert. Doch spätestens seit der Corona-Krise müssen Kabarettisten bei bestimmten Themen jedes Wort auf die Goldwaage legen, wenn sie ihre Kariere nicht gefährden wollen.

Die Hyperinflation Anfang der 1920er-Jahre trug neben anderen Faktoren maßgeblich auch zur Destabilisierung der jungen Weimarer Republik bei. Exakt ein Jahrhundert später explodieren wieder die Preise in Deutschland. Liegt die Ursache im Ukrainekonflikt oder handelt es sich um das Ergebnis der exzessiven Corona-Politik ? Steht den privaten Haushalten ein ähnliches Schicksal wie 1923 bevor?

Eine gesunde Lebensführung - ja man möchte heute sogar sagen: Überlebensführung - wird immer schwieriger. Sind für uns, die so informierten, achtsamen und hochausgebildeten Akademiker, angesichts immer rasanterer Virensprünge, ständig neuer Infektionswellen und des “unwiderlegbaren Beweises dafür, dass die kommenden Jahrzehnte nicht nur heißer, sondern auch kränker werden”, praktische Volksweisheiten zur Gesundheit überhaupt noch brauchbar?

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Die Industriegesellschaft der Moderne, so sah Walther Rathenau im Jahre 1913, präge mit ihrer Mechanisierung der Lebenswelt den mentalen Habitus des Menschen so sehr, dass alle Lebensgebiete von komplizierter Gleichförmigkeit bestimmt würden. Ideengeschichtlich stellt die zur Bekämpfung der “Corona-Pandemie” seit 2020 forcierte Deprivation des modernen Menschen in ihrer Monotonisierung sozialer Interaktion, den Durchbruch zum Zeitalter der Medikalisierung dar.

Der niederländische Filmemacher Marijn Poels ist für seine investigativen Dokumentationen bekannt. In seinem neuen Werk «Pandamned» widmet er sich den Schattenseiten der Corona-Politik und versucht an Hintergrundinformationen zu gelangen, die Licht ins Dunkel bringen sollen.