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Textbeiträge

Ärzte unter Generalverdacht?

Am 26. April 2021 erhielt die Anwältin des Arztes Dr. Paul Brandenburg folgende Mitteilung der zuständigen Berliner Staatsanwältin: »Das gegen Ihren Mandanten geführte Ermittlungsverfahren habe ich gemäß §170 Abs. 2 StPO eingestellt.« Damit wurde nach fast vier Monaten eine Ermittlungsakte geschlossen, die den Tatvorwurf »Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse« beinhaltet und an kafkaesken Absurditäten kaum zu überbieten ist. Was war passiert?
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#allesdichtmachen oder das Glück der anderen

Was hat die Suche nach sich selbst, das große Lebensziel unserer Zeit, nämlich mit sich im Reinen zu sein mit Corona zu tun? Beziehungsweise damit, was aus diesem Virus entstanden ist: Einer unendlichen Schlacht von Meinungen und Einstellungen, so erbittert geführt, dass es sämtliche Beziehungen wenn nicht zu zerstören, doch ernsthaft zu belasten droht. Unsere Beziehungen zu Arbeitskollegen, Freunden, Familie, aber auch zu öffentlichen Personen, so z.B. zu den Schauspielern, die sich in der Aktion „#dichtmachen“ mit den Maßnahmen...
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Überlegungen zum Danach

Aus gesellschaftlicher Perspektive stelle ich mir seit Monaten folgende Frage: wie wird es nach Beendigung der „Epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ mit unserer Gesellschaft weitergehen? Werden wir nahtlos da weitermachen, wo es im Februar 2020 begann? Wie wird der Polizist, der qua seines Amtes und der Verfügung durch die Regierung Privatwohnungen kontrolliert, Gastronomen und Unternehmer, die ihrer Arbeit nachkommen wollten, mit horrenden Geldstrafen belegt hat, Masken-Verweigerer verfolgt und abgeführt hat...
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Kollateralschäden

„Die Maßnahmen, die wir jetzt ergreifen, sind geeignet, erforderlich und verhältnismäßig.“ So äußerte sich unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29.10.2020 in einer Regierungserklärung angesichts des damals beschlossenen erneuten Lockdowns, der am 02. November in Kraft treten sollte. Merkel bezog sich in dieser Aussage auf einen rechtsstaatlichen Grundsatz, und zwar auf das sogenannte Verhältnismäßigkeitsprinzip, dem alle staatlichen Eingriffe in Rechte des Einzelnen...
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COVID-19 holistisch betrachtet: Eine Zusammenfassung

Am 20. Mai 2020 veröffentlichte ich ein 57-seitiges Dokument: „COVID-19 (SARS-CoV-2) holistisch betrachtet - Eine kommunikations- psychologische, gesellschaftsphilosophische und biomedizinische Analyse der Pandemie.“ Grund für die Veröffentlichung war meine Feststellung, dass es während der COVID-19-Krise in weiten Teilen zu einer Fehlkommunikation zwischen Wissenschaft, Politik, WHO und Gesellschaft kam. Im Folgenden möchte ich einen Einblick in die umfangreiche Analyse geben...
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Warum können wir eigentlich nicht miteinander sprechen?

Wie konnte das passieren? Wie konnte es soweit kommen, dass viele, viele Menschen (und nicht die schlechtesten) den Verstand verlieren? Das fragen wir uns jetzt, die Wenigen, die von sich glauben, sie hätten ihn noch. Ich brauche nicht alles aufzuzählen, was in den letzten Monaten daran zweifeln ließ, ob die, die irrationale Maßnahmen anordnen, ausführen, durchsetzen oder mitmachen, noch bei Trost sind. Jeder weiß, oder sollte wissen, was ich meine, denn die Welt ist aus den Fugen, die Fälle sind bekannt...
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Pressemeldung zur Unternehmerversammlung vom 10. April 2021

Die Unternehmerinitiative Wir stehen Zusammen veranstaltete am 10. April 2021 eine Versammlung zum Abgleich der Interessen und Haltung zu den Corona-Maßnahmen sowie einer Abstimmung von Gegenmaßnahmen. Versammelt waren Unternehmer aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen. Es herrscht breiter Konsens darüber...
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Ich habe einen öffentlichen Beruf – ein Problem?

Ich äußere mich hier anonym. Weil ich einen öffentlichen Beruf habe. Nehmen wir mal an, dass ich Schauspielerin bin. Und mein Agent mir abgeraten hat: „Auf keinen Fall äußerst du dich kritisch zu den Corona-Maßnahmen. Dann denken die Leute, du nimmst das Virus nicht ernst. Und steckst sie an. Oder du bist asozial. Und rechts.“
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Der Rechtsstaat erodiert seit Jahren

Negative Selektion: Mitläufer machen Karriere. Die Parteifunktionäre fördern den Nachwuchs, der treu ergeben ist und nicht durch eine abweichende Meinung auffällt. Das ist menschlich verständlich, denn es ist schön, von Menschen umgeben zu sein, die einen loben. Außerdem sind diese kritiklosen Mitläufer meist nicht sonderlich intelligent und stellen somit keine Konkurrenz dar, die dem Abgeordneten sein Amt streitig machen könnte. Natürlich gilt das nicht für alle Abgeordneten...
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Wie geht es weiter an unseren Schulen?

Einer meiner Schüler sagte die Tage zu mir: „Irgendwie hat unsere Schule ihr Konzept verloren.“ In Gedanken stelle ich diese Aussage meinen Kolleginnen vor. Gehe den möglichen Diskurs durch und befürchte, dass es auf Folgendes hinausläuft: „Die Kinder haben Schulzeit verloren, es gibt Nachholbedarf, wir müssen den Stoff vermittelt bekommen“. Supervision? Schulterzucken, Lächeln: „Corona?“ „Oh, vergessen!“ Gut, dass es Ironie gibt…
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Der Spiegel und Corona – Niedergang einer Institution

Mit Ausnahme von Franziska Augstein scheinen sämtliche Spiegel-Kolumnisten, die sich zum Thema Corona äußern, stramm auf Linie der Bundesregierung zu sein. Auch die übrigen Autorinnen und Autoren können im Spiegel wohl überwiegend nur auf dieser Seite stehen. Sie diffamieren Kritiker der Maßnahmen als Corona-Leugner, teilen Virologen und andere Wissenschaftler in gute und schlechte ein, fällen moralische Urteile über Maskenverweigerer und Menschen, die andere Wege gehen wollen. Drei journalistische Tiefpunkte möchte ich hier auflisten ...
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Die sektiererische Demokratie des Libanon

Im Libanon sind die Regierungsämter unter den führenden Religionsgruppen aufgeteilt. Statt zu einer Befriedung des Landes hat diese Politik zu Stillstand und Korruption geführt. Droht der Libanon, ein gescheiterter Staat zu werden? Wir haben das Stadium des Zusammenbruchs erreicht! Ein Satz, den wir auf den Lippen eines jeden Bürgers und Einwohners im Libanon hören. Die Währung hat ihren Wert verloren, seit der Dollarkurs auf 15.000 libanesische Pfund gestiegen ist...
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Und das Publikum? Schweigt

Fast ein Drittel meiner Kollegen aus der freien Szene hat ihre Berufung bereits an den Nagel gehängt, und es werden immer mehr. Denn sie haben das Herumkrebsen von einer Soforthilfe zur nächsten satt und sehen das Schweigen des Publikums als Zeichen dafür, dass sie offenbar nicht systemrelevant sind. Sind wir nichts anderes als Pausenclowns, die zwar das Leben stimulieren, wenn sie da sind, aber nicht wirklich fehlen, wenn sie weg sind? Sind wir kaum mehr als ein netter Zeitvertreib, den man jetzt auf unbestimmte Zeit mit Serien ersetzen kann? Warum fordert Ihr nicht die sofortige Wiederaufnahme aller Theaterstücke, die Wiederbelebung der Konzertszene, das Öffnen aller Auftrittsorte...?
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Wie es jetzt weitergeht

11. März 2021 - Wer mir vor einem Jahr erzählt hätte, daß im Februar 2021 in der Zeitung unter „Kriminalität“ stehen würde, daß die Polizei einen illegalen Kindergeburtstag aufgelöst hat, dem hätte ich einen an der Waffel bescheinigt. Ist jetzt aber Realität. Als Drehbuchautor kann ich da nur staunen – und mir ein Beispiel nehmen. Ab sofort geht einfach alles. Zum Beispiel die folgende Chronologie einer möglichen Zukunft. Die denke ich mir jetzt aus, und wer mir erzählen will, das sei unrealistisch, den schicke ich auf einen aufgelösten Kindergeburtstag...
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Lockdown und Coronapolitik – aus Sicht eines Gastronomen

Während Millionen Beschäftigte aus dem Gastgewerbe, Angestellte des Einzelhandels und viele weitere zu Hause sitzen und nur Dank des Kurzarbeitergeldes auf dem Papier noch eine Arbeitsstelle haben, interessiert sich die Politik noch immer hauptsächlich für Inzidenzwerte, Virusmutationen und R-Werte. Aktuell in Aussicht gestellte Öffnungen ab 22. März 2021 sind dabei leider nicht durchdacht. Eine Öffnung nur für die Außengastronomie ist vielfach nicht umsetzbar und unwirtschaftlich. Die Vorbereitungen dauern je nach Größe des Betriebs zwischen drei und fünf Tagen, es Bedarf einer großen Außenfläche und konstant gutem Wetter, um profitabel wirtschaften zu können. Es ist höchste Zeit, anzuerkennen, dass die großflächigen Schließungen mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Es fehlt aber der politische Mut, die Situation zum Positiven zu ändern ...
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Community-Medien in Zeiten der Pandemie – Beitrag aus Argentinien

Das Eingreifen der Medien in das tägliche, gesellschaftliche und politische Leben steht - wieder einmal - zur Debatte. Wie in anderen politischen Momenten werden das Mediensystem und die Akteure analysiert. Aber es gibt auch andere Medien, sogenannte Community-Medien. In Argentinien entstanden die Pionierprojekte in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre. Was die Nutzung, den Konsum und die Bürgerbeteiligung in den Medien betrifft, besteht die Möglichkeit, sozial verwaltete Radio- und Fernsehsender als Räume des demokratischen Schaffens anzuerkennen, in denen Hörer auch Protagonisten sein können, in denen die Agenda alternativ, vielfältig ist, in denen die Ausübung des Rechts auf Kommunikation eine tägliche Praxis sein kann …
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Der Lockdown. Eine neue Religion.

Die Verfechter des Lockdowns sind in eine religiös aufgeladene Dynamik geraten – und kommen jetzt nicht mehr davon weg. Zu lange schon haben Ihnen die Priester einer bestimmten Wissenschafts-Kaste ihre Lehre eingeimpft. Natürlich gab es von Anfang an Häretiker, die die reine Lehre vom einzig effektiven Corona-Kampf durch den Lockdown nicht hören wollten. Aber so war es immer, auch das Christentum und der Islam mussten viele Widerstände überwinden, bevor auch der letzte Sünder ihre heilbringende Wirkung verstanden hatte. Oder weggesperrt, ausgegrenzt und verteufelt wurde.
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Wenn das Leben zum Überleben verkleinert wird

In der gesellschaftspolitischen Organisation unseres Miteinanders hat die Politik sich dafür entschieden, als Kenngröße für eine erfolgreiche Bekämpfung von Krankheitsgefahren die Todesfallzahlen durch SarsCov2 anzunehmen. (...) Als alternative Kenngröße für eine die Belange der Bevölkerung berücksichtigende Politik im Umgang mit der Krankheitsbedrohung, könnte die Sicherung von Existenzen herangezogen werden. Um an dieser Stelle auf die medizinische Perspektive zurückzukehren, kann es als ein gesicherter Risikofaktor für die künftige Entwicklung seelischer Störungen angesehen werden, wenn Kinder ihre Eltern als überfordert erleben …
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Das große Gesetz des Friedens

Wie können wir das meines Erachtens gescheiterte Demokratie-Modell reparieren oder revolutionieren, um tatsächlich zu einem gemeinsamen und demokratischen Leben zu gelangen? Das ist die Frage, die ich mir stelle. In diesem Artikel soll es um die demokratischen Strukturen und Abläufe des nordamerikanischen Nationen-Bündnisses der Sechs Nationen – auch Haudenosaunee genannt – gehen, das viele Jahrhunderte vor der Ankunft der Europäer auf der Grundlage des großen Gesetzes des Friedens gegründet wurde. Das alte Wissen um dieses Gesetz scheint von unschätzbarem Wert für ein neues oder besser gesagt sehr altes Demokratieverständnis und für eine tatsächlich freiheitlich-demokratische Grundordnung …
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Ein Grenzbericht

Am 14. Juni 1985 wurde das erste Schengener Abkommen von Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande und Luxemburg unterzeichnet. Es stellte in mehreren Schritten den Abbau der innereuropäischen Grenzen in Aussicht. Das Abkommen fand im März 2008 mit dem Beitritt der Schweiz seinen Abschluss. Die Kontrollen an den Binnengrenzen Europas waren damit Geschichte. Niemand konnte sich jedoch vorstellen, dass die Vorzüge eines geeinten Europäischen Kontinents ins Wanken geraten könnten….
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Auf Augenhöhe? Ein demokratisches System auf dem Prüfstand

Die Corona-Krise hat die Entfremdung zwischen Volksvertretern und Bevölkerung deutlich zu Tage gebracht und gravierend verstärkt. Die Kanzlerin entscheidet seit Monaten weitestgehend alleine oder in Beratung mit den Ministerpräsidenten der Länder. Bereits Anfang 2020 wurde gefordert, politische Entscheidungen zum Wohle des gesamten Volkes mit einem heterogenen Expertengremium aus allen Bereichen der Gesellschaft zu treffen. Keine Reaktion ...
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