von Bernd Fischer
Lesedauer 8 Minuten
Als im Jahr 2023 das Volksbegehren „Stoppt Gendern in Hessen” initiiert wurde, schien der Siegeszug des Genderns in der Bundesrepublik noch unaufhaltsam, obwohl eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger das Gendern ablehnt. Die Bundesrepublik hatte einen Tiefpunkt erreicht. Nicht nur beim Gendern – Claus Kleber und Petra Gerster sprachen im „Heute-Journal” den Genderstern mit Glottisschlag aus! Auch bei den Themen „Einwanderung” und „Corona-Maßnahmen” herrschte eine Schweigespirale. Doch in all diesen Bereichen gab es Widerstand gegen die Unterdrückung von Fakten und der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. Zu Beginn des Jahres 2026 ist aber festzustellen, dass die selbsternannte linke Moralelite nicht mehr unaufhaltsam voranschreitet. Hier und da musste sie bereits einige exponierte Positionen räumen.
Sprachkartelle
In autoritären Systemen ist die Kontrolle der Sprache ein entscheidender Faktor, um die Gesellschaft zu kontrollieren. Victor Klemperer hat ein ganzes Buch über die im Dritten Reich diesem Zweck dienende Lingua Tertii Imperii geschrieben. Daneben gibt es Abhandlungen, die die Geschichte der manipulativen Sprache viel weiter zurückverfolgen. Ein Beispiel ist das Werk Une histoire de la langue de bois (Eine Geschichte der Holzsprache) von Christian Delporte, das mit dem Kapitel Terreur et les mots bei Robespierre und der Französischen Revolution einsetzt. Dies ist ein sehr guter Ausgangspunkt für eine solche Betrachtung, denn schon der Name des Zentralorgans der brutalen jakobinischen Schreckensherrschaft – Wohlfahrtsausschuss (Comité de salut public) – zeigt, worum es sich bei der Holzsprache handelt: Sie ist die Kunst, Themen oder Fragen auszuweichen. Der visionäre George Orwell hat mit dem Neusprech eine besonders radikale Form der Holzsprache beschrieben, in der nicht nur sprachlicher Widerstand, sondern auch freies Denken unmöglich geworden sind. Daran sollte man denken, wenn das Präsidium des Bundestags den Abgeordneten vorschreibt, den Begriff „Kartellparteien” nicht zu verwenden. Es handelt sich dabei wohlgemerkt um ein Präsidium, aus dem ein Parteienkartell die Vertreter der größten Oppositionspartei geflissentlich fernhält. In Köln hat vor dem letzten Wahlkampf eine Parteienphalanx des Stadtrats, bestehend aus CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken und Volt, beschlossen, dass „Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge nicht für negative gesellschaftliche Entwicklungen wie Arbeitslosigkeit oder Gefährdung der inneren Sicherheit verantwortlich gemacht werden“ sollen. Sie nannten es „Fairness-Vereinbarung“ – ein köstliches Beispiel für Holzsprache bzw. Neusprech. Wenn das keine Kartellabsprachen sind, was dann? Wir durchschreiten eine Epoche, in der das Fundament für ein weiteres bedeutendes Kapitel für die Geschichte der Holzsprache gelegt wird. Das Gendern ist nur eine Facette davon.
Gruppenidentität durch Sprache
Da es die Sprache betrifft, hat Gendern eine zweifache Funktion: Einerseits dient es der Errichtung dysfunktionaler Tabus, andererseits hat es die Funktion eines Soziolekts, der den verschiedenen Kulturkämpfern eine (elitäre) Einheit verleiht. Dies ist vergleichbar mit Juristen, die gerne lateinische Zitate verwenden. Sie sind selbst für lateinkundige juristische Laien oft schwer verständlich, da sie bruchstückhaft sind und sich ohne Kontext nur schwer erschließen lassen. Während der Zugang zu den Juristen exklusiv ist, gehört man problemlos zum Justemilieu der Wokeness, wenn man sich ihren Normen vollständig unterwirft, etwa indem man die Gepflogenheiten des Genderns widerspruchslos übernimmt. Dies ist auch sprachwissenschaftlich völlig unsinnig, wie die Arbeiten vieler angesehener Germanisten – darunter Peter Eisenberg, Josef Bayer und Helmuth Glück – belegen. Hervorzuheben ist insbesondere die umfangreiche Arbeit des Sprachwissenschaftlers Eckhardt Meineke mit dem Titel Studien zum genderneutralen Maskulinum. Im Kapitel Gendergerechte Sprache als Gleichstellungsinstrument schreibt er: „Diese Sprachideologie führt in der Praxis zu einer Leugnung und Falschdarstellung sprachlicher Tatsachen sowie der Erfindung und dem konsequenten Ausbau ‚alternativer Fakten‘.“
Sichtbarkeit und Sichtbarmachen
Ferner schreibt Meineke: Es „wird eine ‚Sichtbarkeits‘-Strategie im Gegensatz zur Neutralisierungsstrategie in allen anderen nahverwandten Sprachen vertreten, aber so, dass deren Ausmaß der ‚Sichtbarkeit‘ weit über das pragmatisch Notwendige hinausgeht und […] für den beabsichtigten Zweck gerade kontraproduktiv sein könnte“. Die sogenannte „Sichtbarmachung“ bestimmter Personengruppen (von Frauen, Transsexuellen) ist das hartnäckigste Argument, das ad nauseam gegen das generische Maskulinum vorgebracht wird. Dabei wird fälschlicherweise davon ausgegangen, dass mit dem generischen Maskulinum vornehmlich Männer gemeint sind, weil das Genus maskulin ist. Frauen lassen sich durch einen Prozess, den Linguisten als Movierung bezeichnen, in Wirklichkeit viel einfacher explizit „sichtbar machen“ als Männer. Ein „Meister“ ist zwar vom Genus her eine maskuline Funktionsbezeichnung, vom Sexus her jedoch neutral. Sonst könnte man die Movierung hin zur „Meisterin“ überhaupt nicht vollziehen. Mit dieser Form kann nur eine Frau bezeichnet werden. Um genau festzulegen, dass man einen männlichen Meister meint, reicht die Angabe Meister nicht aus, das müsste man genau spezifizieren. Ein weiteres Scheinargument kommt hinzu. Die Genderbefürworter verweisen an dieser Stelle auf empirische Untersuchungen, die belegen sollen, dass unvoreingenommene Beobachter beim Wort „Meister” an einen Mann denken. Betrachtet man solche Studien jedoch genauer, stellt man schnell fest, dass sie auf wackligen Beinen stehen. Üblicherweise besteht die Teilnehmergruppe nämlich aus bestimmten, voreingenommenen Studenten der Sozialwissenschaften. Doch selbst wenn es sich so verhielte, bestünde dann die Aufgabe, in das grammatische System der Muttersprache so drastisch einzugreifen?
Nein, die Sichtbarkeit kann und soll Sprache nicht leisten. Die Germanistin Katerina Stathi bringt es auf den Punkt, wenn sie konstatiert, dass Sprache nicht die Funktion hat, Gerechtigkeit abzubilden. Die große Mehrheit der Bürger dieses Landes will auch nicht, dass die Sprache zu diesem Zweck verbogen wird. Aus diesem Grund lehnen sie vor allem die mit dem Genderstern verbundenen Veränderungen – insbesondere die Sprachpause (den Glottisschlag) – vehement ab. Der Genderstern ist eine Kopfgeburt, die Menschen mit einem anderen „Geschlecht“ als Mann oder Frau symbolisch „sichtbar machen“ soll. Was aber wäre, wenn man feststellte, dass andere Minderheiten (Menschen einer ethnischen Minderheit, Menschen mit einer Behinderung etc.) nicht „sichtbar“ gemacht würden? Müsste man die Sprache dann nicht auch um diese Fälle bereinigen? Dann würde es schön kompliziert werden: „Meister, Meisterin, Menschen mit der Behinderung XYZ“ könnte es zum Zwecke der „Sichtbarmachung“ dann heißen. Hieran kann man auch gut erkennen, dass die Grammatik bei diesem „Gerechtigkeitsansatz“ zum Spielball von Lobbygruppen verkommt. Der Opportunismus gipfelt zumeist in der banalen Aussage, dass sich Sprache eben verändere.
Wie der Meinungskorridor abgesteckt wird
Gendern ist auch ein gutes Beispiel für den vielbeschworenen Korridor der Meinungen, innerhalb dessen man sich bewegen kann, ohne aus dem zum Justemilieu erklärten Kreis verstoßen zu werden. Neben den unterschiedlichen Formen des Genderns (Stern, Unterstrich, Doppelnennung, Binnen-I etc.) gibt es bei zusammengesetzten Wörtern noch eine weitere Wahlmöglichkeit. Konsequenterweise müsste man diese ja eigentlich auch gendern, was radikale Gender-Befürworter auch tun. Sie sprechen beispielsweise von „Lehrer*innenzimmer“ anstatt von „Lehrerzimmer“. Erstaunlicherweise zeigen sich die meisten aber hier von ihrer toleranten Seite; sie tolerieren diese Form des Nicht-Genderns. Nur auf die Haltung kommt es an, nicht auf irgendeine Exaktheit. Wer nur die einfachen Hauptwörter gendert, beweist folglich ein ausreichendes Maß an Haltung. Zur Erinnerung: Nur darum geht es, es gibt kein richtiges, konsistentes Gendern, nur Unterwerfung.
Oft wird vorgetragen, dass Gendern rein freiwillig erfolge. Dies ist jedoch nichts anderes als ein Teil der Propaganda, denn in der Mehrzahl der Institutionen des vorpolitischen Raums wird Gendern häufig explizit eingefordert. Beliebt ist der Trick, einen entsprechenden Passus in Wohlverhaltensregeln (ethische Standards) einzuschmuggeln, die als Voraussetzung für eine Beschäftigung oder einen Leistungsbezug festgelegt werden. Dabei agiert man in einer rechtlichen Grauzone. Zwar gibt es rechtliche Möglichkeiten, sich dieser Form der Nötigung zu widersetzen, doch der Aufwand ist groß, zumal diese Wohlverhaltensregeln oft sehr geschickt miteinander verknüpft werden. Hinzu kommt, dass ein enormer moralischer Druck aufgebaut wird. Von den Kritikern wird lapidar der Begriff „Gendern“ verwendet. Befürworter des Genderns sprechen jedoch meist von einer „geschlechtergerechten Sprache“. Dies beinhaltet den Vorwurf, dass jemand, der das generische Maskulinum verwendet, ungerecht handelt. Viele folgen dann lieber dem Strom als ihrem Verstand. An dieser Etablierung der Prinzipien der Hypermoral ist schon lange nichts mehr liberal.
Es ist ein Kulturkampf …
Diese hanebüchene Auseinandersetzung ist Teil des Kulturkampfes, der in den letzten Jahrzehnten aufgrund der passiven Haltung der bürgerlichen Mitte zu einem nahezu vollständigen Sieg des links-grünen Spektrums geführt hat. Der Begriff „Kulturkampf” wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert geprägt, um Bismarcks Versuch zu beschreiben, den Einfluss des Katholizismus im neu gegründeten Deutschen Reich einzuschränken. Er soll erstmals von einem Abgeordneten des Preußischen Landtags namens Rudolf Virchow verwendet worden sein. Heute wird der Begriff in der Regel gemäß der Theorie der kulturellen Hegemonie des italienischen Marxisten Antonio Gramsci verwendet. Ihm zufolge werden kapitalistische Herrschaftssysteme durch „Hegemonie” in der Zivilgesellschaft gestützt. Ein Umsturz einer solchen Gesellschaft erfordert demnach die Eroberung der dieses Hegemonialsystem stützenden Pfeiler, also unter anderem der Arbeitswelt, der Institutionen, der Erziehungs- und Bildungssysteme, der Kulturinstitute und der Massenmedien.
… und moralischer Narzissmus
Das linksgrüne Spektrum war äußerst erfolgreich. In kaum für möglich gehaltener Weise hat es innerhalb von dreißig Jahren seinen ideologischen Mischmasch in die Gesellschaft hineingedrückt. Dazu zählen alle Formen der Identitätspolitik, insbesondere das Gender-Mainstreaming – (das ideologisch auf die Gleichstellung von Frauen, Männern und Personen anderer Geschlechter abzielt), die Postkolonialismus-Ideologie (und daraus folgend das Postulat offener Grenzen) sowie die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimanotstands. Es handelt sich um Ideologien „moralischer Narzissten“. Laut Raphael M. Bonelli haben diese einen Drang, „ihre eigene Gerechtigkeit zur Schau zu stellen“, und nutzen dazu dysfunktionale Tabus. Diese bilden die gemeinsame Klammer für das Ideologie-Potpourri. Dieser Narzissmus erklärt auch die gewisse Willkürlichkeit des flexiblen Ideologierahmens. Wenn man will, kann man die Zwangsmaßnahmen im Rahmen der Corona-Epidemie oder das Anti-Atomkraft-Dogma dazu zählen. Aus beiden lassen sich gleichermaßen dysfunktionale Tabus ableiten – wie selbstverständlich bei den tabuisierten Begriffen „Zigeuner” und „Neger“ und den Denkverboten in der Migrations- oder Klimadebatte. Mit solchen Verboten kann man „die von unten” an den Pranger stellen und kontrollieren. Sprache wird so zur „Fessel des Denkens“ (Bonelli).
Ähnliche Schlussfolgerungen über die Moralelite (Ulf Poschardt nennt sie „Shitbürger“, Alexander Wendt „Wohlgesinnte“) zieht die Psychologin Esther Bockwyt. Sie spricht von einer „narzisstischen Aufwertung“, die diejenigen erfahren, die sich solchen Sprachverboten unterordnen. Sie sehen sich als die besseren Menschen. Ihr Selbstbild weist sie als „tolerante, zu Verzicht fähige Menschen“ aus. Wer allerdings aus Schuldgefühlen heraus bestrebt ist, sich im Sinne der woken Gebote zu verhalten, bei dem „führt eine künstlich geschaffene und unwahre Unterwerfung, die mit Empathie nichts zu tun hat, wiederum zu Wut“. Dies mündet dann in eine immer weiter fortschreitende Selbstgeißelung und Zerstörung tradierter Werte sowie in eine immer weiter zunehmende Unterdrückung derer, die sich dem woken Dogma widersetzen. All dies erleben wir derzeit in Form von Zensur und Diffamierung (Debanking, sozialer Ächtung, Ausschluss aus Vereinen, Stiftungen, Verbänden etc.).
Politische Erfolge
Über diese Tabus ist es der Schicht der selbsternannten links-grünen Moralelite gelungen, die gutmütige, auf Kompromiss gesinnte bürgerliche Mitte zu entmachten. Letztere hat zudem aktiv zu ihrer eigenen Strangulierung beigetragen, indem sie die Gründung und staatliche Alimentierung immer neuer, gegen sie gerichteter NGOs zuließ. Diese achten nun peinlich genau darauf, dass die errichteten (dysfunktionalen) Tabus eingehalten werden, und dass diejenigen, die sie verletzen, gesellschaftlich geächtet werden. Bei der Durchführung unseres Volksbegehrens gegen eines dieser Tabus – gegen das Gendern in der Amtssprache – mussten wir feststellen, dass es kaum noch Organisationen gibt, die bereit sind, bei einer solchen Initiative mitzumachen. Die Erfahrungen zeigen, dass direkte Kritik am Gender Mainstreaming mit besonderer Härte begegnet wird. Dies musste etwa die Initiatorin des Hamburger Volksbegehrens, Sabine Mertens, schmerzhaft erfahren. Lediglich einige Organisationen, die – nicht zuletzt aus diesem Grund – von den Linken geächtet werden soll (AfD, Verein Deutsche Sprache, einige konservativ-christliche Organisationen und kleinere Parteien), sprechen sich offen gegen Gendern aus.
Duden und Rat für deutsche Rechtschreibung
Demgegenüber gibt es unzählige Organisationen, die sich zum Gendern bekennen. Dazu zählen Kirchen, künstlerische Einrichtungen, Bundesbehörden, das Goethe-Institut und die Bundeszentrale für politische Bildung. Sie alle sind auf den Gender-Zug aufgesprungen. Wir können hier nur einige wenige wichtige herausgreifen. So ist laut Duden ein „Lehrer“ seit 2021 ausschließlich ein Mann. Damit erklärt der Duden das generische Maskulinum für ungültig. Der Duden ist natürlich eine historisch wichtige Instanz, an der sich viele Menschen orientiert haben. Das ist nun nicht mehr bzw. nur noch sehr eingeschränkt möglich. Hierzu sagt Meineke: „In diesem Zusammenhang kann der ‚Duden‘ nicht länger als eine wissenschaftlich basierte, quasi-offizielle und vertrauenswürdige Instanz objektiver Sprachbeschreibung angesehen werden. Er ist ein Instrument feministischer Sprachpolitik. Hier wird mit suggestiven, falschen und sich selbst widersprechenden Angaben manipuliert.“
Für den Kulturkampf noch kritischer ist die heikle Position des Rates für deutsche Rechtschreibung. Dieses 1996 eingerichtete Gremium hat laut Wikipedia die Aufgabe „die Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschen Sprachraum zu bewahren und die Rechtschreibung auf der Grundlage des orthografischen Regelwerks im unerlässlichen Umfang weiterzuentwickeln“. Die Empfehlungen dieses nationenüberspannenden Gremiums werden in vielen Bereichen – etwa der schulischen Erziehung – als Grundlage herangezogen. Das könnte in Zukunft problematisch werden, denn der Anteil der Mitglieder, die sich im Rat für die Aufnahme von Genderzeichen einsetzen, wächst. Zudem werden Wissenschaftler, die sich gegen das Gendern aussprechen, gerne in eine (rechte) Schmuddelecke gestellt. So verstieg sich etwa Ratsmitglied und Germanist Henning Lobin zu der Aussage, dass Aufrufe gegen das Gendern „überdurchschnittlich oft von eher älteren Personen“ unterzeichnet würden. Man muss schmunzeln, denn Lobin ist heute 61 Jahre alt. Offensichtlich können die richtigen politischen Ansichten als Jungbrunnen dienen. Der „alte weiße Mann“ wird durch seine (falschen) Ansichten konstituiert. Im Übrigen wird die von Lobin getroffene Aussage durch zahlreiche Umfragen widerlegt. Es gibt keine signifikante Gruppe – sei sie nach Geschlecht, Alter oder Parteizugehörigkeit aufgeschlüsselt –, die Gendern befürwortet. (Die Webseite „Linguistik vs. Gendern“ gibt einen guten Überblick.)
Literatur
Josef Bayer, Sprachen wandeln sich, aber nie in Richtung Unfug, Neue Zürcher Zeitung, 10.04. 2019
Esther Bockwyt, Woke, Psychologie eines Kulturkampfes, Neu-Isenburg, 2024
Raphael M. Bonelli, Tabu, Was wir nicht denken dürfen und warum, Wien, 2025
Christian Delporte, Une histoire de la langue de bois, Paris (Flammarion), 2009
Peter Eisenberg, Das missbrauchte grammatische Geschlecht – Gendern im Wandel, Süddeutsche Zeitung, 02.03.2017
Helmut Glück, Studenten sind nicht immer Studierende, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2019
Alexander Grau, Hypermoral, Die neue Lust an der Empörung, München, 2017
Peter Graf von Kielmansegg, Die Macht der Minderheit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2023
Eckhard Meineke, Studien zum genderneutralen Maskulinum, Heidelberg, 2023
Ulf Poschardt, Shitbürgertum, Neu-Isenburg, 2. Auflage, 2025
Katerina Stathi, „Sprache hat nicht die Funktion, Gerechtigkeit abzubilden“, Interview auf der Website der Universität Münster, 13.09.2022
Alexander Wendt, Verachtung nach unten, Reinbek, 2024